Prinzipiell erhält man einen Bonus, je nachdem wie viele Arbeiter
eine Siedlung/Kapitol bevölkern. Wenn der Bonus z.B. 100% beträgt und
ein Arbeiter 15 Gold sammelt und abliefert, erhält man 30 anstatt 15
Gold gutgeschrieben. Dies gilt für alle Mineralien (Gold/Eisen/Stein)
nicht aber für Nahrung oder Holz.
Um überhaupt einen Bonus zu bekommen müssen die Ressourcenquelle und
die Abladestelle nicht mehr als 4 Felder weit von von einander entfernt
sein. Es dürfen also maximal 3 Felder zwischen der Kante des Vorkommens
und der Siedlung sein. Das Spiel merkt sich auch woher die Mineralien
kommen, es geht also nicht die Mineralien an einer Siedlung abzuladen die
nahe genug an einem Vorkommen derselben Sorte ist. Als Beispiel: eine
Siedlung zwischen 2 Goldvorkommen, die 2 Felder vom einen und 6 Felder
vom 2. Goldvorkommen entfernt ist, gibt den Bonus nicht für die Arbeiter
vom 2. Vorkommen, sondern nur vom 1. Vorkommen.
Welchen Bonus erhält man denn nun? Hier eine Tabelle: (eine normale
Grube ergibt keinen Bonus)
aufzuwertendes
Gebäude |
max.
Bonus |
Kosten Arbeiter Nahrung Nahrung pro %
|
Nutzen
pro Arbeiter * |
| Siedlung |
25% |
5 |
250 |
10 Nahrung |
25/5 = 5% |
| Stadtzentrum |
50% |
10 |
500 |
20 Nahrung |
25/10 = 2,5% |
| Kapitol |
100% |
35 |
1750 |
35 Nahrung |
50/35 = 1,43% |
Um eine Siedlung zum Stadtzentrum "aufzuwerten" muss ich sie also
mit 5 Arbeitern bevölkern, was mich die 5 Arbeiter, also umgerechnet 250
Nahrung kostet. Als Vorteil erhalte ich einen 25% Bonus und kann in der
Siedlung weitere Arbeiter produzieren. Zum Vergleich habe ich mal
aufgelistet wie viel Nahrung mich 1% kostet und wie viel Prozent 1
Arbeiter bringt.
Meiner Meinung nach ist eine Aufwertung der Siedlung zum Stadtzentrum auf jeden
Fall eine gute Strategie, sofern man genug Nahrung hat und die Arbeiter
entbehren kann.
Bei der Frage, ob man eine Siedlung zum Kapitol aufwerten sollte und 10
weitere Arbeiter "verschwendet", scheiden sich die Geister.
Gerade bei länger andauernden Spielen mag das eine gute Strategie sein,
denn man hat zum einen meist einen Nahrungsüberschuss und zum anderen
kann man nicht mehr problemlos weitere Mineralienvorkommen erschließen.
Vergleichbar in etwa mit der Forschung die einem einen Bonus beim Abbau
von Mineralien gibt, dort ist man auch bereit kostbare Ressourcen
auszugeben, warum also nicht auch bei Siedlungen, die man zu einem
Kapitol aufwertet.
Ob man nun ein Kapitol zu einem vollen Kapitol aufwerten sollte ist
äußerst fraglich. Ich selbst habe es noch nie gemacht und auch noch von
keinem gehört der es befürwortet.
Achtung: sollte man einen Sammelpunkt aus
Versehen auf eine Siedlung/Kapitol gesetzt haben, dann kommt es vor, das
die produzierten Einheiten direkt diese Siedlung/Kapitol bevölkern und
dann natürlich nicht zur Verfügung stehen.
Update:*
scheinbar sind die Bevölkerungen und die damit zusammenhängenden Boni
linear bis zum jeweiligen Umschlagspunkt. Sprich: wenn 2 Arbeiter eine
Siedlung bevölkern erhalte ich zusätzlich 10%, wenn 2 Arbeiter ein
Stadtzentrum bevölkern erhalte ich zusätzlich 5% usw.
Prinzipiell kann man eine Mühle mit 8 Arbeitern bevölkern um einen
25% Bonus zu erhalten. Man muss also 400 Nahrung ausgeben um 25% Bonus zu
erhalten (15 Nahrung pro 1%-Punkt). Dies sollte man eigentlich nur in
Erwägung ziehen, wenn man entweder sehr wenig Platz hat oder sehr wenig
Holz, ansonsten würde ich immer eine weitere Mühle bauen und damit 100%
mehr Nahrung abbauen.
Written by Baraka
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